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Schmerztherapie

Die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

Das alte Schmerzverständnis

Immer mehr Menschen leiden ständig oder gelegentlich unter Schmerzen. Häufig wird eine Schädigung (z. B. Arthrose, Gleitwirbel, Bandscheibenvorfall, Entzündung oder Ähnliches) dafür verantwortlich gemacht. Ist so eine Schädigung nicht nachweisbar, wird meist von psychosomatischen Problemen oder vom Schmerzgedächtnis gesprochen. Auch wird davon ausgegangen, dass ab einem gewissen Alter Schmerz „einfach dazu gehört“.

Als erste Therapie dienen dann Schmerzmittel (oft über Monate oder sogar Jahre verordnet), zeitweiliges Schonen oder Ruhigstellung, manchmal Krankengymnastik, bis irgendwann eine Operation im Gespräch ist.

Die Erfolge dieser Therapien sind meist nur von kurzer Dauer, ganz abgesehen von den Nebenwirkungen und Risiken der Medikamente und der Operationen. Dabei möchte ich den Nutzen von Schmerzmitteln nicht verteufeln. Wenn ich z. B. am Wochenende einen Hexenschuss bekomme, kann ich mir bis zum Besuch beim Therapeuten in der kommenden Woche verhelfen – aber das ist eben keine Dauerlösung. Genauso kann eine Operation, beispielswiese nach einem Unfall, wichtig oder sogar lebenswichtig sein. Bei anderen Schmerzzuständen sollte die Notwendigkeit aber hinterfragt werden.

 

Das neue Schmerzverständnis

Dieses ist hingegen logisch und einfach nachvollziehbar. Der menschliche Körper ist ein geniales Bauwerk, in dem alles seinen Sinn und seine Logik hat. Somit sind auch Schmerzen sinnvoll, wenn wir sie als Warnschmerz oder Alarmschmerz verstehen.

Durch unsere heutige Lebensweise bewegen wir uns immer weniger und einseitig oder wir betreiben einseitigen Sport, ohne ausgleichende Bewegungen und Dehnungen. Dadurch verkürzt/verspannt sich die betreffende Muskulatur immer mehr und der Druck auf das Gelenk wächst. Wenn dann eine zu schnelle Bewegung gemacht wird, schießt der Schmerz ein, um uns vor einem drohenden Gelenkverschleiß zu schützen.

Ein Beispiel:

Wenn wir uns einige Zeit gebückt haben und uns dann schnell aufrichten, kommt es zum Schmerzereignis. Die ohnehin schon verkürzte Muskulatur kann dieser schnellen Bewegung nicht nachgeben, der Druck auf die Bandscheibe wäre so groß, dass ein Vorfall droht. Bücken wir uns sofort wieder und richten uns dann langsam auf, hat der Muskel Gelegenheit sich dem anzupassen – der Bandscheiben-Vorfall ist abgewendet. Deshalb sprechen wir auch von Warn- oder Alarmschmerz.

Bei der Schmerztherapie (entwickelt von Roland Liebscher-Bracht und Dr. Petra Bracht) wird die Ursache des Schmerzgeschehens behandelt, weshalb diese Methode so erfolgreich ist.

 

Die Behandlung

Nach dem Feststellen Ihrer genauen Schmerzproblematik entspanne ich die entsprechenden Muskeln durch die so genannte Osteopressur. Anschließend übe ich mit Ihnen die speziell zu Ihrer Schmerzsituation entwickelten Engpassdehnungen. Es ist wichtig, dass Sie täglich zu Hause weiter trainieren, um den Erfolg meiner Behandlung zu unterstützen.

Nach nur ein bis drei Behandlungen verspüren über 90 % der Patienten eine deutliche Schmerzreduktionen bis hin zur Schmerzfreiheit. Der Zeitaufwand für Sie zu Hause beträgt gerade mal 10 bis 15 Minuten pro Tag. Damit haben Sie die wunderbare Möglichkeit, Ihre Gelenke vor Schaden zu schützen, sowie die Muskulatur wieder geschmeidig und flexibel zu bekommen bzw. zu halten.

 

Behandelbare Schmerzen:

Achillessehnenschmerz, Arthroseschmerz, Atemschmerzen, Augenüberanstrengung, Bandscheibenvorfall, Bakerzyste, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, Fersensporn, Fibromyalgie, Frozen Shoulder, Fußschmerzen, Gleitwirbel, Golferellenbogen, Handgelenkschmerzen, Hexenschuss, Hüftgelenkschmerz, Ischialgie, Intercostalneuralgie, Jogger-Schienbein, Kalkschulter, Karpaltunnelsyndrom, Kiefergelenkschmerz, Knieschmerz, Kopfschmerz, Krampfschmerz, Leistenschmerz, LWS-Schmerzen, Meniskusschmerz, Migräne, M. Bechterew, Nackenverspannungen, Restless Legs, Rückenschmerzen, ISG-Schmerz, Schiefhals, Sehnenscheidenentzündung, Schulter-Arm-Syndrom, SMS-Daumen, Tennisarm, Trigeminusneuralgie, Weichteilrheumatismus, Zähneknirschen, Zehenschmerzen und viele weitere Schmerzzustände.

 

Film zur LNB-Schmerztherapie: https://www.youtube.com/watch?v=_kj-LjVvAv4

 

Möchten Sie mehr über bestimmte Methoden erfahren oder wissen, welche Therapie die richtige für Sie ist, dann rufen Sie mich gern an oder informieren Sie sich auf der Seite des Erfinders: www.liebscher-bracht.com