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Blume

Pflanzenheilkunde

Die wunderbare Wirkung der Pflanzen

Die Pflanzenheilkunde ist so alt wie die Menschheit selbst. Unsere Vorfahren hatten, ähnlich wie die Tiere, ein instinktives Gespür für Pflanzen, die bei bestimmten Erkrankungen hilfreich waren.

Lange Zeit gab es neben wenigen Mineralien und tierischen Produkten nur Pflanzen zur Behandlung von Krankheiten.

Die gesammelten Erfahrungen wurden bereits in der Antike, im alten Ägypten und von den Mönchen der mittelalterlichen Klöster von Generation zu Generation weitergegeben.

 

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)
Heute ist die Pflanzenheilkunde eine eigenständige Wissenschaft. Auch die Pharmaindustrie baut auf die Erforschung ihrer Inhaltsstoffe und Wirkung auf. Oft ist ein Pflanzeninhaltsstoff die Basis für schulmedizinische Medikamente.

Ein Beispiel:
Aspirin ist eine aus der Weidenrinde bekannte Salicylsäure, welche isoliert und chemisch nachgebaut wird. Damit ist Aspirin ein wirkungsvolles Medikament, jedoch auch mit Nebenwirkungen, wie Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu Blutungen und Geschwüren. Diese heftigen Nebenwirkungen beobachtet man hier bei der reinen Pflanze nicht oder bei grober Überdosierung nur in abgeschwächter Form.


Mit ihrer großen Vielfalt an Inhaltsstoffen ist die Pflanze ein Naturprodukt, genau wie wir Menschen und deshalb oft viel wertvoller und vor allem verträglicher als ein chemisches Medikament.
Gebräuchlich sind Teemischungen, Presssäfte, Urtinkturen, Salben, Wickel und Inhalationen.