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Kind

Naturgemäße Kinderheilkunde

Im Kindesalter werden die Weichen für das spätere Leben gestellt. Für ein Erwachsenenleben in Gesundheit und seelischem Gleichgewicht ist das Erkennen und frühzeitige Behandeln von gesundheitlichen Problemen oder Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter enorm wichtig.

Dem Kinderarzt fehlt meist die Zeit, alles gründlich zu hinterfragen.

Schnelle Lösungen müssen her oder auch Floskeln, wie „Lassen sie Ihr Kind doch ruhig mal schreien, irgendwann hört es von allein auf!“ oder „Das verwächst sich schon, da muss man nichts tun!“

Als Kinderheilpraktikerin schaue ich nicht nur auf eine Körperregion oder ein bestimmtes Verhalten, sondern erforsche mit Ihrer Hilfe auch die Ursache des Problems.

Einige Beispiele hierfür:

Die Dreimonatskoliken im Säuglingsalter sind gleichermaßen für das Baby und die Eltern sehr belastend. Die schulmedizinische Therapie mit Entschäumern ist meist nicht hilfreich, hier kann z. B. eine Stuhluntersuchung Aufschluss über die Ursache geben und dann gezielt behandelt werden.

Aktive und anstrengende oder auch verträumte Kinder werden schnell in die ADS- bzw. ADHS-Schublade gesteckt. Durch genaues Hinterfragen von Essgewohnheiten, Tagesablauf, Freizeitgestaltung und vieles mehr ist oft Hilfe möglich, die eine Medikation (z. B. mit Ritalin) überflüssig macht oder in Absprache mit dem Arzt reduziert werden kann. So erfahren betroffene Kinder keine Ruhigstellung, sondern Wertschätzung. Sie werden nicht immer weiter an den Rand gedrängt, wo sie noch mehr Aufmerksamkeit benötigen und einfordern.


Kopfschmerzen bis hin zur Migräne nehmen bei Schülern und Schülerinnen immer mehr zu und für viele ist der Griff zur Schmerztablette schon selbstverständlich. Meist ist die Ursache eine massiv verspannte Nacken- und Kiefermuskulatur, die durch eine sanfte manuelle Therapie – die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht – ohne Medikamente in oft nur 1 bis 3 Sitzungen gelöst werden kann. Weiterhin bekommt das betroffene Kind oder der Jugendliche einfache Dehnübungen an die Hand, mit denen er sich später selbst helfen kann, wenn die Spannung z. B. vor Arbeiten, Referaten oder Prüfungen wieder steigt.

Besonders wichtig ist es mir, die Probleme, Sorgen und Nöte der Kinder und Eltern ernst zu nehmen. Denn nur, wer sich respektiert und anerkannt fühlt, kann auch Vertrauen und Respekt für sich und andere aufbauen und dieses leben.