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Bauch

Darmgesundheit

Unser Darm hat etwa die Ausmaße eines Tennisplatzes (300 bis 500 m²), würden wir ihn einmal komplett auseinanderfalten. Aber trotz seiner Größe führt er ein ziemliches Schattendasein.

Kaum jemand spricht darüber, wenn er ständig unter Verstopfung oder Durchfällen leidet, Blähungen, vielleicht sogar übelriechende Winde, Schmerzen beim oder vor dem Stuhlen, klebrige Stühle, Schleim- oder Blutabgang, Schafsköddel, Bauchkrämpfe oder Übelkeit, Völlegefühl oder einfach einen empfindlichen Darm hat.
Eher thematisiert werden dann schon Allergien oder Unverträglichkeiten, Infektanfälligkeit, Müdigkeit und Schwächegefühl, Dreimonatskoliken beim Säugling, Übergewicht oder Kopfschmerzen.

All diese Probleme lassen sich ganz oder zumindest teilweise auf den Darm, bzw. den Verdauungstrakt, zurückführen. Mit einer Darmspiegelung  und Blutuntersuchung können meist ernste Erkrankungen ausgeschlossen werden. Den häufigsten Problemen kommt man damit aber leider selten auf die Schliche. Da heißt es dann schnell mal: „Es ist alles in Ordnung, machen Sie sich keine Sorgen!“, obwohl der Betroffene unter den oben genannten Beschwerden oft erheblich leidet.

Deutlich aufschlussreicher ist eine gründliche Befragung des Betroffenen (oder der Eltern des Säuglings) z. B. über Ernährungs- und Trinkgewohnheiten, Medikamenteneinnahme, beruflicher oder privater Stress, Bewegungsgewohnheiten und eine Stuhluntersuchung im Labor.

Beide Ergebnisse zusammen führen oft zur Ursache und somit zur Lösung, damit Sie sich in Ihrem Körper (wieder) wohl fühlen.